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Yoga hilft beim Begreifen und Verändern von eigenen Reaktionen im Alltag. Durch Yoga kann man
erfahren, wie
man sich langsam durch chronische Belastungen verändert hat. Durch die regelmäßigen Übungen
sensibilisiert man sich für Atmung, Herzschlag, Gedankenfluß, Beweglichkeit, Bauchgefühl, Muse,
Erlebnisfähigkeit usw.
Diese werden mit der Zeit immer besser spürbar. Durch das Begreifen der
wechselnden
Qualität dieser Phänomene über längere Zeiträume kann man
Generelles über den eigenen Umgang mit sich und mit seiner Mitwelt
erfahren. Man übt, spürt, versteht und verändert, um die Gesundheit zu bewahren.
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"yogas citta vrtti nirodhah" (Patanjali) - bedeutet: Kann man sich von
Handlungsdruck und eigenen
Verhaltensreflexen distanzieren, sich enstpannen, erholen und neu besinnen,
dann übernehmen die eigenen Lebensrhythmen wieder die richtige Führung.
Auf diesem Weg des sich Anjochens "yuj" entsteht Zeit und
Muse für vertiefte intuitive Wahrnehmung, um zu Begreifen, was man tut.
Im Astanga Yoga werden die Positionen als Choreographien durch den Sprung und im
Atemrhythmus verbunden. Man lernt, vitale Funktionen wie
Atmung, Herzschlag, Bauchdruck und Gleichgewicht optimal zur Unterstützung
veränderter Belastungen einzusetzen. Die Lebensführung
wird verbessert, weil die Achtsamkeit gegenüber Störungen innerer natürlicher Lebensrhythmen durch
kulturbedingte äußere Lebensrhythmen erhöht wird.
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